Wann selber machen reicht
Ein einzelnes, handliches Teil, das vor allem geschützt sein soll: Das schaffen Sie mit etwas Sorgfalt selbst. Ein Gartenstuhl, eine Halterung, ein Werkzeugkasten.
Wann die Werkstatt besser ist
Wenn es wie neu aussehen soll. Gleichmäßige Schichtdicke ohne Pinsel- oder Sprühspuren ist mit Hausmitteln kaum zu erreichen, auch nicht beim einzelnen Teil.
Wenn es viele Teile sind. Ab etwa 10 Teilen lohnt sich die Werkstatt: einheitliche Optik über alle Teile und viel weniger Zeitaufwand für Sie.
Wenn Rost oder Zink im Spiel ist. Rost muss vollständig runter, meist durch Strahlen. Auf Zink haften viele Lacke ohne passende Vorbehandlung schlecht.
Wenn das Teil draußen steht. Dort entscheidet der Korrosionsschutz, und der hängt an Vorbehandlung und Schichtdicke.
Wenn Sie selbst lackieren
Rost und lose Altlacke gründlich entfernen, entfetten, auf blankes Metall eine Rostschutzgrundierung. Danach lieber zwei dünne Schichten Decklack als eine dicke. Auf verzinktem Stahl einen Haftgrund für Zink verwenden. Und die Trockenzeiten auf der Dose einhalten.
Ehrlich gesagt
Pulverbeschichtung lässt sich zu Hause nicht machen. Dafür braucht es eine Anlage und einen Ofen. Wenn Sie unsicher sind, beantworten Sie die Fragen in unserem Beschichtungsberater. Am Ende sehen Sie beide Wege nebeneinander. Privatkunden sind bei uns ebenso willkommen: Privatkunden.
Allgemeine Erklärung, kein Gutachten. Normangaben ohne Gewähr; maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung. Die finale Beurteilung machen wir am Teil.
