Das Prinzip
Nasslack ist flüssig. Er wird in mehreren Gängen gespritzt: zuerst ein Haftgrund, der zum Material passt, dann der Decklack. Zwischen den Gängen lüftet der Lack ab. Getrocknet wird an der Luft oder bei moderater Temperatur.
Wann Nasslack die richtige Wahl ist
- Kunststoff und Holz. Beides leitet keinen Strom und verträgt keine Einbrennhitze.
- Baugruppen mit Anbauteilen. Dichtungen, Griffe oder Kabel können dranbleiben und werden abgeklebt.
- Große Teile. Unsere Großraumkabine misst 3 × 5 m, Spritzen und Trocknen in einer Kabine.
- Sondertöne in kleinen Mengen. Jeder Ton geht auch für ein einzelnes Teil.
- Sichtoberflächen. Für besonders saubere Oberflächen haben wir einen Reinraum-Spritzstand.
Ehrlich gesagt
Nasslack ist mechanisch empfindlicher als Pulver. Er braucht mehr Arbeitsgänge und Trockenzeit. Bei großen Serien aus Metall rechnet sich deshalb meist Pulver.
Mehr zu unseren Ständen: Nasslackierung in Berlin und Großformat bis 3 × 5 m.
Allgemeine Erklärung, kein Gutachten. Normangaben ohne Gewähr; maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung. Die finale Beurteilung machen wir am Teil.
